Schweden-Norwegen 2018 - Kleinert-foto

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Schweden-Norwegen 2018

Reiseberichte
Skandinavien 2018

Eine Reise von Deutschland über Schweden nach Norwegen und wieder zurück nach Deutschland.

Dieses Jahr soll unsere Tour von Schweden nach Norwegen und wieder zurück gehen. Der Anfang ist jedoch sehr schwierig, da eine Woche vor unserem Urlaub das Auto mit einem kaputten Hauptbremszylinder ausfiel. Somit verschob sich der Start um eine Woche und wir hatten nicht nur viel Aufregung vor unserem erholsamen Urlaub, sondern mussten auch einen Aufpreis bei der Fährgesellschaft für die Umbuchung bezahlen. Zusätzlich mussten wir auf der Rückfahrt auf unsere Überfahrt  von Göteborg nach Kiel verzichten, da es auf dieser Strecke keine Haustierkabine mehr gab. Stattdessen sind wir auf die Route Göteborg – Frederikshavn ausgewichen.
Als erste Neuerung sind wir in diesem Jahr mit einem Wohnwagen unterwegs, den wir gegen unseren Zeltanhänger „eingetauscht“ haben. Gründe hierfür waren: das ewige Hin- und Hergepacke aus dem Auto ins Zelt gewesen und das zum Teil sehr unbeständige Wetter in Skandinavien.
Von unserem Wohnort führt uns die erste Etappe über die gefühlt tausend Baustellen der A7 zum Fährhafen Kiel. Dort angekommen der erste Schock: zwei Schubladen sind aus dem Küchenblock rausgefallen. Da schon vor ein paar Wochen bei unserer Jungfernfahrt ein paar Schubladen abgängig waren, war schnell klar, dass wir diese notdürftig reparieren mussten.
Die Überfahrt mit der Stena nach Göteborg ist unspektakulär, nur unser neues Familienmitglied, Hündin Mara tut sich mit dem Hundeauslauf etwas schwer. Man muss aber gestehen, dass dieser nicht besonders freundlich/ansprechend gestaltet ist.
Wir fahren Richtung Süden an den Vänern See und werden nördlich von Vännersborg mit einem kleinen Campingplatz fündig. Allerdings entpuppt sich der Sikhall Campingplatz als größter Reinfall des Urlaubes. Erstens ist es hier sehr eng, die Toiletten sind nicht besonders sauber und es findet am Abend ein Konzert von einer 60’er Jahre Rock n‘ Roll Band statt, was nicht nur viele Schweden mit ihren Hot Rods anlockt, sondern es wird nach dem Ende sogar noch lautstark durch die Nacht weiter gefeiert. Am Morgen entdecke ich jedoch beim Spaziergang mit dem Hund keine 1000m Luftlinie einen weiteren Campingplatz, wohin wir auch gleich nach dem Frühstück umziehen. Der Sörbostrands Campingplatz ist sehr nett und man kann die Badestelle vom See gut erreichen. Ungewollt bleiben wir hier sogar den Rest des Urlaubes, denn Rund um Göteborg ist kein freier Campingplatz zu finden, aufgrund von Ferien und den Bränden im Norden. Somit bleiben wir bis zum Abfahrtstag hier und machen u.a. einen Ausflug zu dem Autofriedhof bei Bästnas, besuchen das königliche Elchmuseum und wandern auf dem Hunne und Halleberg, wo wir auch 2mal abends auf eigene Faust eine „Elchsafari“ allerdings ohne Erfolg gemacht haben, da alle Elche als Trophäe im Museum oder im königlichen Schloss hängen. Allerdings haben wir bei einer Rückfahrt abends zum Campingplatz 4 Elche im letzten Licht auf einer Wiese entdeckt, es gibt Sie also doch noch…
Von Göteborg geht es gleich nach Norden, da wir mit dem Hund nach der Entwurmungskur innerhalb von 64 Stunden in Norwegen einreisen müssen. Der Norwegische Zoll schmeißt aber nur einen kurzen Blick in den Impfausweis und unser erstes Zwischenziel heißt Hunderfossen, etwas nördlich von Lillehammer.
Am nächsten Morgen brechen wir weiter in Richtung Norden auf und fahren mit dem Wohnwagengespann durch etliche Tunnel, bevor wir am Nachmittag die Vogelinsel Runde erreichen. Hier bleiben wir 4 Nächte, um uns hauptsächlich die Papageitaucher anzusehen. Diese kommen hauptsächlich am Abend und dann wird es zum Teil auch sehr voll am Felsen. Das hat sich in den 9 Jahren wirklich stark geändert.
Dann fahren wir für 4 Nächte in die Nähe des Dovre Fjäll Nationalparks, um Moschusochsen zu sehen. Unser Quartier schlagen wir auf dem Campingplatz in Magalaupet auf, etwas südlich von Oppdal. Hier ist auch der einzige wirkliche Regentag auf unserer Reise. Wir wandern viel im Dovre Fjäll und sehen wie gewünscht die Moschusochsen und sogar noch Fjord Pferde.
Anschließend geht es weiter nach Idre auf der schwedischen Seite, um im naheliegenden Fulufjället Nationalpark den höchsten Wasserfall des Landes zu bestaunen. Leider ist dieser sehr touristisch und schon am Parkplatz möchte ich umdrehen. Wirklich lohnenswert empfinden wir den Wasserfall auch nicht.
Hier in Schweden ist es sehr heiß und es hat ähnlich, wie in Deutschland lange keinen Regen gegeben. Aber anders als zu Hause, sind hier etliche Waldbrände ausgebrochen, die nicht kontrolliert werden können. Das entscheidet unsere weitere Route erheblich. Statt wie ursprünglich Richtung Mora  und Ljusdal zu fahren, kommen wir wegen der Brände nicht weiter nach Norden. Unser nächstes Ziel heißt dann Färnebofjärdens Campingplatz am gleichnamigen Nationalpark in der Nähe von Gysinge. Hier halten wir es aber nicht sehr lange aus, weil es uns nicht gefällt.
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